15 Jahre Anerkennung für Fleiß und besonderen Einsatz

Datum: 3. November 2026


Stiftung "Ohne Fleiß kein Preis"

Die Stiftung Ohne Fleiß kein Preis fördert die Bildung junger Menschen ab dem zehnten Lebensjahr bis zum Schulabschluss in den Bildungseinrichtungen in Bad Salzuflen.



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Wer seine schulischen Leistungen verbessern möchte, muss oft viel dafür tun: regelmäßig lernen und auch dann weitermachen, wenn sich Erfolge nicht sofort einstellen. Diesen persönlichen Einsatz möchte die Stiftung „Ohne Fleiß kein Preis“ künftig stärker würdigen. Anlässlich ihres 15-jährigen Bestehens führt sie deshalb eine neue Auszeichnung ein: die „Fleißprämie für besondere Lernfortschritte“. Ab 2027 erhalten halbjährlich diejenigen Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen in Bad Salzuflen einen Geldpreis, die ihren Notendurchschnitt innerhalb ihrer Klasse am stärksten verbessert haben.

Die neue Fleißprämie wird erstmals zu den Halbjahreszeugnissen 2027 vergeben. In jeder Klasse erhält die Schülerin oder der Schüler mit der größten Verbesserung des Notendurchschnitts gegenüber dem vorherigen Zeugnis 50 Euro. Bei gleicher Verbesserung wird das Preisgeld geteilt. Die Schulen ermitteln die Preisträger anhand der Zeugnisnoten und übernehmen die Übergabe der Auszeichnungen.

„Uns ist wichtig, dass nicht allein diejenigen Anerkennung erfahren, die ohnehin sehr gute Noten haben. Auch wer seinen Notendurchschnitt verbessert, hat dafür möglicherweise viel Fleiß und Durchhaltevermögen aufgebracht“, erklärt Katja Mönnigmann-Steinbeck, Vorsitzende des Beirats. „Mit der neuen Fleißprämie möchten wir diese individuellen Fortschritte würdigen und junge Menschen ermutigen, weiter an sich zu arbeiten.“

Über 70 Förderungen in 15 Jahren

Seit ihrer Gründung im Jahr 2011 hat die Stiftung „Ohne Fleiß kein Preis“ über 70 Einzelpersonen und Gruppen mit insgesamt rund 30.000 Euro gefördert. Ihr Anliegen ist es, junge Menschen aus Bad Salzuflen für besonderen Fleiß und außergewöhnliche Leistungen im schulischen, sozialen, kulturellen oder sportlichen Bereich auszuzeichnen.

Wie vielfältig dieser Einsatz sein kann, zeigen die Auszeichnungen der vergangenen Jahre. Zu den ersten Preisträgern gehörten 2013 die Streitschlichter der Erich Kästner-Schule und der Schulsanitätsdienst der Eduard-Hoffmann-Realschule. Ein Jahr später würdigte die Stiftung unter anderem Schülerinnen und Schüler der Hauptschule Lohfeld, die sich beim „Austausch der Generationen“ für ältere Menschen engagierten, sowie die Paten der Realschule Aspe, die jüngeren Mitschülern den Einstieg in den Schulalltag erleichterten. Auch musikalische Talente wie die junge Pianistin Eduarda Osipova von der Musikschule Bad Salzuflen wurden ausgezeichnet. 2023 erhielten Mitglieder der Schülerbands der Realschule und der Gesamtschule Aspe eine Prämie für ein selbst organisiertes Benefizkonzert zugunsten der Ukraine. 2025 wurde unter anderem Antonia Blome vom Rudolph-Brandes-Gymnasium ausgezeichnet. Die Junioren-Europameisterin im Kunstradfahren erhielt einen der Hauptpreise für ihre sportlichen Erfolge und ihr ehrenamtliches Engagement.

Die Stiftung geht auf die Initiative privater Stifter zurück, die bewusst nicht namentlich in Erscheinung treten möchten. Ihr Ziel war es von Anfang an, junge Menschen für ihren besonderen Einsatz zu belohnen und sie zu motivieren, ihre Stärken weiterzuentwickeln. „In den vergangenen 15 Jahren haben wir immer wieder erlebt, mit wie viel Engagement junge Menschen ihre Ziele verfolgen und wie viel sie aus eigener Initiative auf die Beine stellen. Dabei ging es uns nie allein um herausragende Ergebnisse, sondern immer auch um den Einsatz, der dahintersteht. Daran knüpfen wir mit der neuen Fleißprämie an“, erklärt Dr. A. Heinrike Heil, Geschäftsführerin der Stiftung Standortsicherung Kreis Lippe, die die Stiftung „Ohne Fleiß kein Preis“ treuhänderisch verwaltet.

Bewährte Auszeichnungen bleiben bestehen

Die neue Fleißprämie ergänzt die bisherigen Auszeichnungen der Stiftung. Auch künftig können Schulen besonders engagierte Schüler*innen und Schülergruppen für eine Prämierung vorschlagen. Dabei werden weiterhin außergewöhnliche Leistungen und besonderer Einsatz berücksichtigt, die über den regulären Schulalltag hinausgehen.

 

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