Hintergrund
Das Projekt entstand aus dem Wunsch, Schüler*innen über künstlerische Mittel zu stärken und neue Ausdrucksformen jenseits des Unterrichtsalltags zu eröffnen. Ausdruckstanz bot dabei die Möglichkeit, individuelle Grenzen zu hinterfragen, Vertrauen aufzubauen und den Wert von Gemeinschaft zu erfahren.
Ziel
Im Mittelpunkt stand das Erleben von Zusammenhalt, Respekt und gegenseitiger Unterstützung. Die Jugendlichen konnten über Bewegung neue Seiten an sich entdecken, Selbstvertrauen gewinnen und erfahren, dass Unterschiedlichkeit eine Gruppe bereichern kann.
Inhalt
In mehreren Workshops erarbeitete die Klasse mit der Choreographin eine an einen Vogelschwarm angelehnte Tanzperformance. Der kreative Prozess führte von anfänglichen Unsicherheiten bis zu einem gemeinsamen Werk, das von allen getragen wurde. Höhepunkt war die Aufführung bei der Jahresabschlussgala, bei der die Klasse den Publikumsaward erhielt. Besonders berührend war das selbst organisierte Ritual der Schüler*innen vor dem Auftritt: ein Kreis, in dem sie sich gegenseitig Mut machten und Gemeinschaft spürbar wurde. So wurde „Murmuration“ zu einem Projekt, das weit über den Tanz hinaus wirkte und Erfahrungen für ein respektvolles Miteinander vermittelte.
Foto: Gymnasium Leopoldinum