Hintergrund
Der Teutoburger Wald prägt die Region Westfalen-Lippe, ist aber durch Stürme, Borkenkäfer und den Klimawandel massiv bedroht. „Relating forests“ reagiert auf diese Krise, indem es die Verbindung von Kunst und Natur nutzt: Regionale und internationale Künstler*innen aus Storytelling, Maskentheater, Klangkunst und Performance arbeiten mit Expert*innen zusammen, um den Wald und seine Geschichten erlebbar zu machen. Das Projekt ist Teil einer europäischen Kooperation mit Partnerorganisationen aus Deutschland, Frankreich und Norwegen.
Ziel
Im Mittelpunkt steht die Sensibilisierung für den Wald als Lebens- und Kulturraum. Die Teilnehmenden sollen neue Sichtweisen auf Natur gewinnen, ihre Wahrnehmung schärfen und die Bereitschaft für nachhaltiges Handeln stärken. Durch den Austausch von Kunst, Wissenschaft und Bildung entstehen kreative Impulse für den Umgang mit Klimawandel und Biodiversität.
Inhalt
Im Rahmen von „relating forests“ treffen sich Künstler*innen, Expert*innen, Kinder und Jugendliche, um den Wald aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten. Vorträge, künstlerische Experimente und partizipative Workshops eröffnen neue Erfahrungsräume und regen zum Dialog über Mensch und Natur an. Traditionelle Erzählformen und Rituale werden mit modernen künstlerischen Techniken wie Klangkunst, Bioakustik und digitalen Medien verbunden. So entsteht ein vielfältiger Austausch, der die kulturelle Bedeutung des Waldes sichtbar macht und zu einem nachhaltigen Umgang mit der Natur anregt.
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