Transferpreis OWL 2006

Kurzinfo

Der Transferpreis OWL zeichnete beispielhafte Kooperationen zwischen Wirtschaft und Wissenschaft aus.

Projektdaten

  • Projektleitung: IHK Bielefeld
  • Fördersumme: 1.250 €
  • Laufzeit: 2006

„Transferpreis OWL 2006“ am 24.11.2006 verliehen: And the winner is … Bond!

Der „Transferpreis OWL 2006“ ist am 24. November 2006 im Anschluss an die Regionalkonferenz 2006 im Heinz Nixdorf Museums Forum in Paderborn durch Innovationsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart verliehen worden. Ausgezeichnet wurde die Paderborner Firma Hesse & Knipps GmbH, die gemeinsam mit dem Heinz-Nixdorf-Institut der Universität ein neues System zur sog. Bondtechnik entwickelt hat.

Der mit 5.000 Euro dotierte Preis prämiert ein beispielhaftes Kooperationsprojekt zwischen Wirtschaft und Wissenschaft. Ausgelobt wird er von der Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld (IHK), der Industrie- und Handelskammer Lippe zu Detmold, der Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe zu Bielefeld, der Initiative für Beschäftigung OWL und der Stiftung Standortsicherung Kreis Lippe.

„Der Preis hat drei Ziele: Er will die Verzahnung von Wirtschaft und Wissenschaft in OWL vorantreiben, Existenzgründungen aus der Hochschule fördern und Nachwuchskräfte an die Region binden“, betont Jurysprecher Jürgen Heinrich anlässlich der Preisverleihung. „Die Sieger-Kooperation hat diese Anforderungen am besten erfüllt.“ Thomas Niehoff, Hauptgeschäftsführer der IHK Ostwestfalen, zum Preis: „Die gelungene Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Wissenschaft ist gerade vor dem Hintergrund der Globalisierung eine Schlüsselfunktion dafür, die Innovationskraft unserer Unternehmen zu stärken. Nur mit innovativen Produkten können Firmen ihren wirtschaftlichen Erfolg sichern – und überleben.“

Insgesamt 40 Bewerbungen gingen zum diesjährigen Transferpreis laut Veranstalter ein, drei davon kamen in die Endausscheidung und präsentierten sich auf der Preisverleihung. Preiswürdige Vorhaben generell seien zum Beispiel gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsprojekte, eine Auftragsforschung beziehungsweise -studie oder ein intensiver Personalaustausch, so die Organisatoren. Mögliche Anhaltspunkte bei der Auswahl seien die wirtschaftliche Relevanz und der Innovationsgrad des Projektes.