Transferpreis OWL

Kurzinfo

Drahtlose Innovation siegt – Erster Transferpreis für Projekt der Uni Paderborn und der Firma POS Tuning verliehen.

Projektdaten

  • Projektleitung: IHK Bielefeld
  • Fördersumme: 1.250 €
  • Laufzeit: 2004

Der effektive Know-how-Transfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft ist eine wesentliche Grundlage für Innovationen. Gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsarbeiten ermöglichen es gerade kleineren Unternehmen, die nicht jedes Fachwissen vorhalten können, innovative Angebote auf den Markt zu bringen.
Die Stiftung Standortsicherung hat sich die Förderung des Dialogs und Erfahrungsaustauschs zwischen Forschung und Wirtschaft zur Aufgabe gemacht. Ebenso sollen Pilotprojekte unterstützt und durchgeführt werden zur beispielhaften Umsetzung und Erprobung wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Praxis im Sinne einer anwendungsbezogenen Begleitforschung. Aus dieser Aufgabe heraus hat die Stiftung Standortsicherung gemeinsam mit den Industrie- und Handelskammern OWL, der Handwerkskammer OWL und der Initiative für Beschäftigung OWL den „Transferpreis OWL 2004“ ausgeschrieben.

Viele Wissenschaftler haben getüftelt und Innovatives entwickelt: 52 gemeinsame Projekte von Unternehmern und Forschern hat die Jury um Vertreter aus Wirtschaft und Wissenschaft gesichtet, und aus den vier vielversprechendsten den Sieger gekürt. Das Siegerprojekt: eine Kooperation der Uni Paderborn mit dem Unternehmen POS aus Bad Salzuflen. Die Ware im Regal rutscht automatisch vor, per Sensor werden Füllstände gelesen und per Funk an die Datenverarbeitung und den Einkauf weiter gegeben. Martin Dierkes von der Arbeitsgruppe Sensorik der Universität Paderborn und Udo Voßhenrich, Geschäftsführer der Firma POS Tuning, nahmen am 18. November 2004 in den Räumen der Firma Goldbeck Bau in Bielefeld den mit 5.000 Euro dotierten Transferpreis OWL entgegen. „Nur durch Innovationen und ungewöhnliche Ideen können wir weiterhin auf dem Weltmarkt bestehen“, sagte Thomas Niehoff, IHK-Chef in Bielefeld, auf der Preisverleihung.