Siegel verlängert

Datum: 23. Mai 2018


Treuhandverwaltung

Die Stiftung Standortsicherung fördert stifterisches Engagement und verwaltet aktuell sieben



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Seit Herbst 2014 wird das Qualitätssiegel für gute Treuhandstiftungsverwaltung vergeben. Initiiert hat es der Bundesverband Deutscher Stiftungen, um die Transparenz und Qualität im Sektor der Verwaltungen von Treuhandstiftungen zu fördern. Aktuell tragen 29 Organisationen aus Deutschland das Siegel, acht davon haben die Bestätigung ihrer guten Arbeit bereits zum zweiten Mal erhalten. So auch die Stiftung Standortsicherung Kreis Lippe. Sie ist seit Start der Vergabe Trägerin des Siegels. Der unabhängige Vergabeausschuss hat ihr nach erneuter Prüfung weiterhin die gute Arbeit für ihre Treuhandstiftungen bescheinigt. Geschäftsführerin Dr. A. Heinrike Heil nahm die Urkunde auf dem Stiftungstag in Nürnberg entgegen.

Seit 2003 verwaltet die Stiftung Standortsicherung Kreis Lippe Treuhandstiftungen. Damals ging es los mit der „Dr. Karl Fischer-Stiftung für Ausbildungsförderung“. Es folgten über die Jahre sechs weitere Treuhandstiftungen: die Stiftung „Für Lippe“, die „Meyer-Sickendiek-Stiftung für Ausbildung und Erziehung“, die „Stiftung der Hochschule für Musik Detmold“, die „Finke-Stiftung“ und die Stiftung „Ohne Fleiß kein Preis“ sowie die „LIFT-Stiftung – Stiftung für berufliche Bildung in Lippe“. Alle Treuhandstiftungen agieren in den Förderbereichen der Treuhänderin: Bildung, Wissenschaft, Kultur und Ehrenamt.

„Wir tragen unseren Stiftern gegenüber eine hohe Verantwortung, der wir sehr gern gerecht werden.“, bekräftigt Dr. Heil. „Unsere Stifter vertrauen uns mit der Stiftungsgründung die Verwaltung eines Teils ihres Vermögens an, um damit Gutes zu tun. Sie haben oft genaue Vorstellungen davon, was sie fördern möchten.“, berichtet sie aus der Stiftungspraxis. Es sei selbstverständlich, dass der Erfüllung des Stifterwillens und dem transparenten Umgang mit Finanzen und Stiftungsaktivitäten ein besonders großer Raum in der täglichen Arbeit gegeben werde. „Bei uns können sich die Stifter ganz auf die inhaltliche Arbeit konzentrieren – wenn sie das möchten.“, fügt Dr. Heil an. Es sei durchaus üblich, dass die Stifter zwar eine Stiftung gründen, aber dann gern nur noch zusehen wollen, wie diese Gutes tut. „Jeder Stifter kann das selbst entscheiden. Für uns ist wichtig, dass sie ihre Vorstellungen im rechtlich- und satzungskonformen Rahmen verwirklichen können und wir dafür sorgen, dass die Treuhandstiftung verwaltet, die Projektförderungen vorgenommen und die Stiftung sowie ihre Aktivitäten in der Öffentlichkeit bekannt gemacht werden.“

Es sei aber auch schön, wie sich im Laufe der Jahre das Verhältnis zu den Stiftern intensiviere. „Eine Stiftung zu gründen ist eine Herzensangelegenheit. Die Freude über erfolgreiche Projektförderungen, glänzende Kinderaugen oder motivierte Jugendliche verbindet uns in unserer täglichen Arbeit.“, berichtet Dr. Heil.
Die Stiftung Standortsicherung verwaltet ein Treuhandvermögen von mehr als 3,8 Millionen Euro. Die finanzstärkste Treuhandstiftung ist die Stiftung der Hochschule für Musik Detmold mit 1,84 Millionen Euro. Gemeinsam haben die sieben Treuhandstiftungen der Stiftung Standortsicherung bereits mehr als 1,1 Millionen Euro Fördergeld in 343 gemeinnützige Projekte investiert.

Das aktuelle Siegel ist wieder für drei Jahre gültig. „Dann werden wir erneut eine Prüfung beantragen, denn uns ist wichtig, dass wir auch nach außen zeigen, dass unsere Arbeit auf Langfristigkeit ausgelegt und auch weiterhin so qualitativ gut aufgestellt ist.“, schließt Dr. Heil.

Informationen zu den Treuhandstiftungen und Stiftungsfonds finden sich im Internet auf www.stiftung-standortsicherung.de/treuhandverwaltung.